Salsa Tom Jala

Salsa Tom Jala: Aufgetischt!

Wir hatten noch Tomaten im Garten, und ein paar Jalapeños. Außerdem stand der Cilantro voll im Kraut. Was lag da näher, als eine leckere Salsa zu kochen! Diese hier kann mit jeder gekauften Salsa locker mithalten, ist schnell zubereitet und lässt sich dem persönlichen Geschmack anpassen.

Sind keine frischen Tomaten und Chilis zur Hand, kann man diese Salsa auch mit Dosen-Tomaten (inkl. Saft) und Chilis aus dem Glas zubereiten. Frisches Koriander-Kraut (Cilantro) ist allerdings ein Muss.

Grillwurst Fajitas auf dem Cobb Grill

Von meinem Freund Jochen bekam ich kürzlich eine Fajitas-Pfanne nebst feuerfestem Untersatz geschenkt; heute wurde sie eingeweiht.

Grillwurst Fajitas: Pfanne mit Untersatz

Bei Fajitas werden gegrillte oder geschmorte Zutaten brutzelnd-heiß in eine Weizenmehl-Tortilla gewickelt. Zum knackigen Paprika-Zwiebelgemüse kann man im guten Texmex-Restaurant meist zwischen Beef, Chicken und Shrimps wählen. Wir haben uns stattdessen was Neues überlegt: Grillwurst!

Grillwurst Fajitas: Fertig zum Reinbeißen

Das Ganze haben wir auf unserem Cobb Premier Grill zubereitet; sinngemäß klappt es natürlich auch auf anderen Geräten.  Während das Gemüse auf dem Grill in der Pfanne brutzelt, wird die Wurst in kleinen Stücken rundherum gegrillt.

Wir haben in den USA und auch hier in Italien Fajitas in den verschiedensten Ausführungen gegessen – unsere leckere Grill-Version braucht sich nicht zu verstecken. Und nochmals heißen Dank an Jochen für die tolle Geschenkidee.

Green Chile Bean Burritos

Als unser Freund Dave DeWitt aus New Mexico zu Besuch war, haben wir wieder viel zusammen gebrutzelt. Unter anderem gab es leckere Burritos mit Chile Pasado Sauce, die aus getrockneten und gerösteten New Mexican Green Chiles gemacht wird. Alternativ lassen sich natürlich auch andere Soßen verwenden.

Burrito mit Green Chile Sauce
Burrito mit Green Chile Sauce

WTF BBQ Sauce („With Tasty Figs“)

Eigentlich sollte ich froh sein, dass wir hier in Italien einen großen Feigenbaum im Garten haben. Aber wenn sehr viele Früchte gleichzeitig reif sind, hat man ein Problem: Was mach ich damit? Verschenken? Die meisten Nachbarn haben selbst einen Feigenbaum. Oder sind Diabetiker. Seit Wochen esse ich jeden Morgen sechs bis acht Feigen zum Frühstück. Renate hat Feigenkonfitüre gekocht (mit und ohne geräucherte Chilis), ich habe so einige Feigen-Milchshakes gemixt, und jede Menge Feigen gegrillt.

Erntefrische Feigen
Erntefrische Feigen

Nun kam mir eine weitere Idee – es gibt ein paar hervorragende Barbecue Sauces, die Feigenkonzentrat enthalten! Damit haftet eine solche Soße zum Beispiel gut auf Ribs, und sie bekommt eine angenehme runde Süße.

Im Internet findet man Produktinformationen zu Feigenkonzentrat – es wird durch Auswaschen getrockneter Feigen gewonnen, der resultierende Extrakt dann unter Vakuum auf einen Mindest-Zuckergehalt von 70° Brix gebracht; der Fruchtanteil macht dann noch 70% aus.

So umständlich will ich es mir nicht machen – für ein paar Probeflaschen BBQ Sauce schäle ich 1 kg superreife Feigen; übrig bleiben dann rund 800 g. Die zerteile ich grob, koche sie mit etwas Wasser auf, püriere sie und streiche das Ganze durch ein Sieb, um die Kerne herauszubekommen. Das Ergebnis ist ein sämiger glatter Sirup, der geradezu danach schreit, zu Soße verarbeitet zu werden! Und das alles ohne energieintensive und zeitraubende Schritte wie Trocknen, Vakuum usw.

Vorweg: Das Soßen-Ergebnis kann sich sehen (und vor allem schmecken) lassen. Wer keinen Feigenbaum hat (in D-Land gibt’s z. B. eine hervorragende winterharte „Bayern-Feige“ als Baum; hatten wir in Kressbronn am Bodensee), der bekommt schöne reife Feigen beim türkischen Obst- und Gemüsehändler seines Vertrauens. Da Feigen sich nicht lange halten, kann man zum Wochenende gegen Ladenschluss womöglich keinen kleinen Deal aushandeln, wenn man damit droht, den kompletten Rest mitzunehmen…

DasTolle: Mein Barbecue-Soßen-Rezept braucht keinerlei weiteren Zucker – keinen Honig, keinen braunen Zucker, und schon gar keinen „High Fructose Corn Syrup“. Los geht’s!

Smoky Rib Chili

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Damit sich die Zubereitung von Ribs im Smoker oder Grill so richtig lohnt, wird das Gerät meist so richtig ausgelastet. Kein Wunder, wenn da selbst bei geübten Essern mal etwas übrig bleibt. Hier unser Tipp: Frieren Sie das gegrillte Rippchenfleisch ein und bereiten Sie damit bei Bedarf ein schnelles Chili con Carne!