Salsa Tom Jala

Salsa Tom Jala: Aufgetischt!

Wir hatten noch Tomaten im Garten, und ein paar Jalapeños. Außerdem stand der Cilantro voll im Kraut. Was lag da näher, als eine leckere Salsa zu kochen! Diese hier kann mit jeder gekauften Salsa locker mithalten, ist schnell zubereitet und lässt sich dem persönlichen Geschmack anpassen.

Sind keine frischen Tomaten und Chilis zur Hand, kann man diese Salsa auch mit Dosen-Tomaten (inkl. Saft) und Chilis aus dem Glas zubereiten. Frisches Koriander-Kraut (Cilantro) ist allerdings ein Muss.

Tabapotle Bourbon Hot Sauce

Was macht man, wenn man noch eine Tabasco-Pflanze mit vielen roten reifen Chilis stehen hat?

Unsere Tabasco-Pflanze

Hot Sauce liegt natürlich nahe, aber statt eine fermentierte Lousiana-Soße im McIlhenny-Stil zu machen, haben wir die  feurigen Früchte mit rauchigen Chipotle kombiniert, abgerundet mit Tomaten und Bourbon Whiskey.  Das Ganze war ein Experiment mit nur ein paar Flaschen, aber das Ergebnis kann sich schmecken lassen: Ein rundes Aroma, und es mangelt nicht an Schärfe.

Tabapotle Bourbon Sauce: Unsere Zutaten

Shakshuka à la Renate

Shakshuka ist eine Spezialität der israelischen und der nordafrikanischen Küche, die sich wunderbar als herzhaftes Frühstück eignet. In eine pikante Pfanne mit Tomaten und Paprika kommen Eier, die quasi pochiert werden. Es gibt unzählige Versionen; wir haben das traditionelle Gericht an unseren persönlichen Geschmack sowie an Zutaten aus unserem Garten angepasst.

Shakshuka: Hier für jeden Esser in eigener Pfanne

Wenn für zwei Esser gedacht (so wie Renate und mich), bereiten wir Shakshuka in zwei kleineren separaten Pfannen zu, sonst geht’s natürlich auch in einer größeren. Bei mehreren Pfannen werden die Zutaten entsprechend aufgeteilt.

Ajvar à la Harald

Ajvar ist eine Würzpaste oder –Creme aus Paprika, die ihren Ursprung auf dem Balkan hat. In unserer Sturm- und Drangzeit sind wir oft beim „Jugoslawen um die Ecke“ gesessen, und während man aufs Essen wartete, gab es kräftiges Bauernbrot und Ajvar. An sich hätte ich danach gar keine Hauptmahlzeit mehr gebraucht…

Unser hausgemachtes Ajvar, fertig abgefüllt

Klassisch besteht Ajvar nur aus Paprika, später kamen auch oft noch Auberginen dazu; viele Rezepte laufen dabei auf ein Gewichtsverhältnis Paprika zu Aubergine von 2 bis 3 zu 1 hinaus.

Nachdem bei uns gerade viel Paprika und auch Auberginen im Garten reiften, hab ich testweise einfach mal ein wenig „Ajvar à la Harald“ zubereitet.

Paprika „Gypsy“ und Aubergine „Melanzana Perlina“

Als Paprika bot sich mir Gypsy an, die Früchte waren gerade schön rot gereift. Unsere Lieblings-Aubergine ist Melanzana Perlina. Die schlanken leuchtend lila Früchte sind kaum bitter und garen schnell  – eine tolle Sorte. Beide kamen zum Rösten auf den Side Burner, anschließend für eine Viertelstunde in Papiertüten zum „Schwitzen“, um anschließend die Haut abzuziehen.

Gypsy-Paprika, geröstet, enthäutet, vom „Innenleben“ befreit

Da Gypsy völlig mild ist, kamen für eine pikante Note zwei feurige Peperoncini a Mazetto mit rein. Die kleine Menge an Zutaten ließ sich mühelos in dem Becher pürieren, der mal mit dem Stabmixer kam.

 

Pikante Penne mit Thunfisch und Zwiebeln

Pikante Penne mit Thunfisch und Zwiebeln

In Kalabrien haben wir kürzlich Penne Tonno e Cipolle gegessen, also Penne mit Thunfisch und Zwiebeln, schön pikant. Das mussten wir zuhause natürlich nachkochen. Fazit: Sehr lecker, und man kann das Gericht je nach Laune ordentlich “aufpeppern“! Pasta wird in Italien meist als erster Gang (primo) gereicht, aber mit den von uns gewählten Mengen ist dieses Rezept für uns ein vollwertiges Hauptgericht, das zudem schnell zubereitet ist. Hier also unsere Version dieses kalabrischen Klassikers.

Herzhafter EinDOpf

Der Dutch Oven („DO“) – von Haus aus der perfekte Eintopf-Kocher. In diesem Rezept kann man praktisch verwerten, was der Garten oder Markt an Gemüse gerade hergibt. Fein mit Schwein, geht aber auch ohne.

Bajan Style Hot Sauce

Bajans heißen die Bewohner von Barbados, der östlichsten Insel der Kleinen Antillen. Als ob die tropischen Temperaturen nicht schon genug fürs Schwitzen sorgen, macht man hier eine Hot Sauce mit feurigen Scotch Bonnets, die wird praktisch zu allem serviert. Viele Familien haben ihr „Geheimrezept“. Das Charakteristische an der „Bajan Style“ Hot Sauce ist aber neben den Chilis der hohe Senfanteil und Kurkuma (Turmeric). Das farbkräftige aromatische asiatische Gewürz ist unter anderem ein wesentlicher Bestandteil von Currypulver.

Bajan Hot Sauce
Bajan Hot Sauce

Bei einer Soßenvariante werden die Zutaten – Senf, Scotch Bonnet Chilis, Knoblauch, Zwiebeln, Zuckerrohr-Essig und Salz – einfach püriert. Soll die Soße länger haltbar sein und gar in Flaschen abgefüllt werden, so wird sie gekocht. Typische kommerzielle Bajan-Style Hot Sauce Produkte sind zum Beispiel Lotties Yellow, Brutal Bajan sowie Aunt May’s Bajan Pepper Sauce. Senf und Kurkuma geben der Soße ihre charakteristische gelbe Farbe, durchsetzt von Stückchen der roten Chilis. Die Konsistenz ist flüssig, aber nicht zu dünn.

Bajan Hot Sauce: Unsere Zutaten
Bajan Hot Sauce: Unsere Zutaten

Basierend auf diversen Bajan-Soßen, die wir probiert haben, hier unsere eigene Variante. Sie passt sehr schön zu Fisch, Schwein, Geflügel, aber auch zu vielen vegetarischen Gerichten, und auf Sandwiches. Wir würzen damit in der Küche und bei Tisch so ziemlich alles, was feuriger besser schmeckt.